Dieses Schloss (Privatbesitz), erbaut zwischen 1842 und 1844 von der Familie Lejeune, sowie sein 25 ha großer Park sind seit 2002 denkmalgeschützt. Im neoklassizistischen Stil wurde das Schloss aus bemaltem Backstein und blauer Steine errichtet. Der Architekt soll ein gewisser Méringer gewesen sein.
Der Hauptbau hat drei Etagen und sieben Achsen, von denen zwei an den Seiten der Fassade hervortreten. Diese beiden Vorbauten besitzen dreieckige Giebel, die jeweils mit einem Oculus versehen sind. Der Zugang zum Hauptportal erfolgt über eine Steintreppe mit Balustraden, die zu einem Vorbau führt. Die beiden Nebengebäude treten rechtwinklig auf jeder Seite des Hauptbaus hervor. Sie bestehen auf der einen Seite aus einer Wagenremise und auf der anderen Seite aus Ställen. Der Zugang zu diesen Gebäuden erfolgt durch drei Rundbögen. Anekdote: Die Giebel dieser Nebengebäude sind mit einem falschen Portal mit bemaltem Fensterrahmen, zwei Oculi und einem Halbmondfenster geschmückt.